Carine Hayoz steht in einer Galerie vor zwei ihrer Bilder

Carine Hayoz

Carine Hayoz ist eine Schweizer Architektin und Künstlerin mit Ateliers in Bern und Venedig. Ihre Arbeiten werden in zahlreichen Ausstellungen in der Schweiz und in internationalen Galerien gezeigt. In ihrer Malerei verbindet sie architektonisches Denken mit einer sensiblen, offenen Bildsprache. Ihre Acrylgemälde sind von urbanen Räumen getragen. Fassaden, Horizonte und vertikale Linien tauchen auf, verschieben sich und verdichten sich zu stillen Kompositionen aus Licht, Farbe und Struktur. Selbst dort, wo Wasser oder Landschaft anklingen, bleibt die leise Präsenz der Stadt spürbar. Im Zentrum steht der Mensch im Raum. Figuren begegnen sich, verweilen, gehen aneinander vorbei. In diesen einfachen Gesten entstehen offene Geschichten – fragile Momente von Nähe, Distanz und Wahrnehmung. So wird Malerei zu einem Ort der Entdeckung. Nicht nur Bilder entstehen – auch wir selbst kommen uns näher. Art invents us.

Bern & Venedig – Zwei Orte, zwei Energien

Zwischen ihrem Atelier in Bern und jenem in Venedig entwickelt Carine Hayoz ihre Arbeiten. Die beiden Städte prägen ihren Blick auf Architektur, Raum und Begegnung – auf unterschiedliche, sich ergänzende Weise.

Zum Atelier / Wohnung in Venedig
Skyline von Bern in schwarz-weiss

Ausstellungen

Ausstellung

Ort

Datum

Link

VENICE CONTEMPORARY, 18th EDITION, 2026

Palazzo Albrizzi-Capello, Venice

März 2026

BERN Art & Bubbles, 2026

Brigitte Senn Immobilien

April 2026

VENICE INTRNATIONAL ART FAIR 24th EDITION 2026

Venice

April 2026

LONDON Unity in Variety XIV, London 2026

Gabriel Fine Art, London

Mai 2026

BERLIN DENIZEN Co-Working, 2026

DENIZEN Co-Working Berlin

Juli 2026

ART FAIR Copenhagen, 2026

Lokomotivværkstedet, Copenhagen

August 2026

ARTfair Innsbruck, 2026

OLYMPIAWORLD Innsbruck

Oktober 2026

"Fragmente der Zeit", Galerie Fafou Uzwil, 2026

Galerie Fafou Uzwil

November 2026

Vergangene Ausstellungen

Alle Aussstellungen

Chromaflux, My Micro Gallery, Venice 2025

Lo Verso Studio, Venice

November 2025

Art Fair Innsbruck, 2025

Innsbruck

Oktober 2025

VOLTA Basel, Galerie Gabriel Fine Arts, 2025

Congress Center, Basel

Juni 2025

Mayhaus Erlach, Group Exhibition SGBK, 2025

Galerie Mayhaus, Erlach

Mai 2025

Gemälde RAIN IN SPRING von Carine Hayoz

Carine Hayoz – Auszug «My brave way» 2025

Lange Zeit glaubte ich, mutig zu sein bedeutet, stark zu sein. Keine Schwächen zu zeigen. Keine Zweifel zu zeigen. Aber das Leben hat mich etwas anderes gelehrt.

Mein mutiger Weg besteht darin, mir zu erlauben, verletzlich zu sein. Weich zu werden. Auf die leise Stimme in mir zu hören, die tiefere Fragen stellt. Wer bin ich, wenn ich aufhöre, mich zu verstellen? Was ist real, wenn der Lärm verstummt?

In meiner Arbeit suche ich nach diesem Raum –einem Ort zwischen Stärke und Zärtlichkeit, zwischen Struktur und Auflösung, zwischen dem, was sichtbar ist, und dem, was man fühlt. Die Schichten, die offenen Räume, die Spuren in den Gemälden sind wie Momente des Lebens: manche klar, manche verschwommen, manche unvollendet.

Ich glaube, wir alle sind auf der Suche. Auf der Suche nach unserem wahren Selbst, nach etwas Ehrlichem und Lebendigem. Nach sanfter Schönheit. Nach echter Verbindung, echter Freundschaft, echter Nähe.

Und vielleicht begegnen wir in dieser Offenheit uns selbst oder einander.

Kunsthistorische Perspektive

Die Kunsthistorikerin Maria Becker, Autorin der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ), beschreibt in ihrem Beitrag die Bildwelt von Carine Hayoz als «Symphonien urbaner Räume». Sie zeigt auf, wie sich Architektur, Licht und menschliche Figuren in ihren Arbeiten zu vielschichtigen Beziehungen verdichten und die Stadt zu einer Quelle von Inspiration und Energie wird.

Urbanität als positive Kraft – Eine kunsthistorische Einordnung

«Jedes Bild von Carine Hayoz ist eine Symphonie urbaner Räume. Auch dort, wo Landschaft oder Wasser erscheinen, bleibt die Silhouette der Stadt spürbar. Vertikale Strukturen steigen als frei abstrahierte Pinselbahnen in den Himmel. In ihren Werken verdichten sich Eindrücke vieler Städte zu gefühlten Erinnerungen. Begegnungen, Sehnsucht und Einsamkeit werden zu offenen Erzählungen, die der Betrachtende selbst weiterführen kann. Das Urbane ist dabei keine Kulisse, sondern eine positive Kraft – ein Ort der Inspiration und kreativen Fülle.»

Auszug aus einem Beitrag von Maria Becker für die Neue Zürcher Zeitung.

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Bild LADY ROSE ON CITY WALK von Carine Hayoz